Balance-Akt an der Brosin-Nadel

Es gibt wenige Filmprojekte, über die wir im Vorfeld so oft, so lange, so bedächtig diskutiert haben. Was für eine verwegene Idee aber auch: Ein Seil von der Brosin-Nadel hinüber zum Gipfel der Flachsköpfe zu spannen – und darüber zu balancieren! Eine Strecke von mehr als 20 Metern auf einem 2 Zentimeter schmalen Band – mit fast 50 Metern Luft unterm Hintern! Atemberaubend!


Was uns im Vorfeld ein wenig den Schlaf geraubt hat, waren die Umsetzung und die Suche nach einem Weg, dieses Abenteuer auch im ethisch rechten Licht erscheinen zu lassen. Im traditionsbewussten Elbsandsteingebirge sind die Wege für Abenteurer streng reglementiert, die Kletterregeln sind ebenso unumstößlich festgeschrieben wie der Verhaltenskodex für Wanderer oder Radfahrer. Der springende Punkt in diesem Fall: Das Abenteuer „Slackline“, dass für die Mutigsten und Geschicktesten in den sogenannten „Highlines“ gipfelt, ist eine Erfindung der Neuzeit – es gibt (noch?) keine Vorschriften, ob und wie man dieser Lust in der Sächsischen Schweiz frönen darf.


Zum Glück sind wir an drei Jungs geraten, welche die Sandsteine als (schützenswerte!) Bergheimat betrachten und begreifen. Während eines langen und anstrengenden Drehtages haben wir das Trio begleitet, durch den Kamin-„Schinder“ auf den Gipfel der Brosin-Nadel, bei der aufwändigen Installation ihres „Laufstegs“ und: Beim Versuch, diesen im Licht der untergehenden Sonne zu beschreiten….

Video

Ausschnitt aus dem Kapitel

„Balance-Akt an der Brosin-Nadel“


Länge: 2:02

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